BrauManufaktur Baltrum GbR
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BrauManufaktur Baltrum
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Braut Mein Bier!

Bierlexikon

Abläutern
Die festen Bestandteile (Treber) werden von den flüssigen (Bierwürze) getrennt. Danach wird der Treber noch einmal mit heißem Wasser vermischt und gefiltert. Dadurch soll der im Treber enthaltene Zucker weitestgehend herausgelöst werden.

 

Alkoholgehalt

Die Stammwürze ist verantwortlich für den Alkoholgehalt eines Bieres. Hierbei entspricht etwa ein Drittel des Stammwürzegehalts dem späteren Alkoholgehalt des Bieres.

 

Alphasäure

Inhaltsstoff des Hopfens, der den bitteren Charakter ausmacht.

 

Amylasen

Während des Maischprozesses wandeln diese Enzyme Stärke in Zucker.

 

Anstellen

Würze wird in die jeweiligen Gärgefäße gepumpt. Durch Zugabe von Hefe zur Würze wird dann der Gärprozess eingeleitet.

 

Blume

Krone, Feldwebel, Haube oder Blume wird der Schaum auf dem gezapften Bier genannt.

 

Cholesterin

Bier wirkt positiv ausgleichend auf das im Blut enthaltene Cholesterin. Durch regelmäßigen Bierkonsum nehmen zum Beispiel die arteriosklerosefördernden („bösen“) Cholesterinanteile (LDL) im Blut ab, während die schützend wirkenden Cholesterinanteile (HDL) zunehmen.

 

Darren

Als Darren wird das Trocknen der gekeimten Getreidekörner bezeichnet.

 

Extrakt

Alle Stoffe, die sich während des Brauprozesses in Flüssigkeit lösen nennt man Extrakt.

 

Gärung

Durch die Zugabe von Hefe wandelt sich der Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure.

Für diesen bedeutsamen Prozess nehmen wir uns bei der Marktbräu aus Gründen der Qualität besonders viel Zeit.

 

Gesundheit

Meist wird in den Medien Bier in Zusammenhang mit Suchtaspekten thematisiert. Aus unserer Sicht wird man dem alten Nahrungsmittel damit nicht gerecht. Bier ist nicht nur eines der bekanntesten und ältesten Getränke der Menschheit, es ist auch ein überaus gesundes Lebensmittel. Einige Beispiele:

  • Biergenuss hat günstige Wirkungen auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel, die Blutgerinnung und die Blutdruckregulation
  • Bier weist reichlich Vitamine, Mineralien und Spurenelemente auf und wirkt isotonisch, d.h., es besitzt die gleiche Konzentration an Mineralstoffen wie die körpereigenen Flüssigkeiten und ist daher für den Körper wesentlich besser verwertbar als jedes Sportgetränk (siehe „Vitamine“)
  • Bier wirkt der Arteriosklerose (Arterienverkalkung) entgegen (siehe „Cholesterin“)
  • Bier wirkt aufgrund seiner Inhaltsstoffe beruhigend, fördert den Schlaf und das allgemeine Wohlbefinden
  • Bier hat wenige Kalorien. Von Bier nehmen Sie nicht zu (siehe „Kalorien“)!

 

Wir könnten hier sicherlich weitere  positive Gesundheitsaspekte des Bieres auflisten, aber ich glaube Sie verstehen schon jetzt, dass Bier gesund ist!

 

Grünmalz

Grünmalz ist das noch nicht gedarrte Malz, das durch Wässern und Einweichen, Quellen und Keimen aus Getreide gewonnen wird. Der nachfolgende Prozess wäre das Darren, das durch Erhitzen beschleunigte Trocknen des Malzes.

 

Grüzing

Der Name Grüzing (auch Grüßing, Greuzing, Greußing) stammt aus dem Althochdeutschen (etwa 750 bis 1050 n.Ch.) und ist ein anders Wort für Bier.

 

Hefe

Hefe ist ein Pilz. Für die Bierherstellung unterscheidet man zwischen untergäriger und obergäriger Hefe. Mit Hilfe der Hefe wird der Gärprozess in Gang gebracht.

 

Hopfen

Hopfen gibt dem Bier seine bittere und aromatische Note. Darüber hinaus ist er auch für die Haltbarkeit bedeutsam.

 

Jungbier

Als Jungbier oder Grünes Bier bezeichnet man das erste trinkfähige Bier nach der Hauptgärung. Die Nachgärung erfolgt danach in den Brauereikellern für vier bis zwölf Wochen.

 

Kalorien

Viele Zeitgenossen glauben Bier sei sehr kalorienreich. Dieser Glaube ist falsch! Wahr ist: Nur wenige Getränke sind kalorienärmer als Bier.

 

Hier einige Kalorienangaben:

  • Bier durchschnittlich zwischen 26 und 60 kcal (z.b. helles Weizenbier 38 kcal; Kölsch 41 kcal; Vollbier, z.B. Pils: 42 kcal; Einfachbier: 20 kcal; Starkbier, z.B. Bockbier: 60 kcal)
  • Weine durchschnittlich zwischen 72 und 98 kcal (z. B. Trockener Weißwein, Kabinett: 72 kcal; leichter Rotwein: 66 kcal)
  • Sekt: 79 kcal
  • Apfelwein: 66 kcal
  • koffeinhaltige Limonade 61 kcal
  • Kuhmilch 61 kcal
  • Traubensaft 70 kcal

(Daten aus: www.kalorientabelle.tv)

 

Studien belegen, dass das Körpergewicht durch mäßigen Biergenuss sogar vermindert werden kann. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man nicht mehr als gewöhnlich isst.

 

Kohlenhydrate

Diese Zuckerart wird beim Gärprozess in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt.

 

Lupulin

Lupulin ist ein Bestandteil des Hopfens, verantwortlich für die Aroma- und Bitterstoffentfaltung im Bier.

 

Maische

Maische ist das Gemisch von Malzschrot und Wasser. Anschließendes Erhitzen verflüssigt die schwerlöslichen Bestandteile des Malzschrots.

 

Malz

Getreide wird durch Nässung zum Keimen gebracht und danach gedarrt (getrocknet). Während der Keimung wird die Stärke in Malzzucker umgewandelt.

 

Nachgärung

Der Reifeprozess des Jungbieres vollzieht sich während der Nachgärung in den Lagertanks. Bei durchschnittlich bis zu vier Monaten Lagerung erreicht das Bier hierbei einen harmonischen Geschmack und die gewünschte Kohlensäuresättigung.

 

Naturtrüb

Ungefiltertes oder naturtrübes Bier kann, je nach Lagerungsstand, Trübungen zwischen fast klar bis sehr trüb aufweisen. Dieses ungefilterte Bier besitzt deutlich höhere Anteile an wertvollen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Wenn Sie in der Marktbräu ein sehr trübes Bier im Glas haben, ist es erst vor kurzem in den Lagertank gefüllt worden. Die Schwebstoffe haben sich dann noch nicht oder nur wenig abgesetzt.

 

Obergärig

Obergärige Biere können sein: Kölsch, Weizen, Roggen. Die Gärung erfolgt bei höheren Temperaturen etwa 18-24 Grad Celsius. Die Hefe treibt während der Gärung auf (nach oben) und bleibt länger in der Schwebe.

 

Pichen

Holzfässer wurden in früheren Zeiten, und z.T. noch heute, zur Abdichtung mit Pech ausgestrichen – gepicht. Hierdurch wurde das Entweichen von Flüssigkeit (Bier) und Gas (Kohlensäure) verhindert.

 

Pils

Das helle untergärige Bier wurde ursprünglich in der Stadt Pilsen (Tschechien) gebraut. Es zeichnet sich durch einen Stammwürzegehalt von bis zu 12,5 %. und einen herben, kräftigen Geschmack aus.

 

Rasten

Während des Maischprozesses nutzt der Brauer verschiedene Temperaturstufen, die er für bestimmte Zeiträume hält. Während dieser Rasten vollziehen sich verschiedene, für das hochwertige Produkt wesentliche und durch Enzyme bedingten Umwandlungsprozesse.

Beispiele: Glukanaserast, Proteaserast, Maltoserast, Verzuckerung

 

Reinheitsgebot

1516 wurde das bayerische Reinheitsgebot von Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlassen. Demnach durfte Bier ausschließlich aus Gerste, Hopfen und Wasser gebraut werden.

Heute weiß man, dass zusätzlich Hefe für die Gärung benötigt wird. Aktuell gelten in Deutschland das Biersteuergesetz und das Vorläufige Biergesetz von 1993.

 

Rezenz

Die Frische des Biergeschmacks (unter Mitwirkung von Wasserqualität und Kohlensäure) wird Rezenz genannt.

 

Saccharometer

Das Saccharometer oder Aräometer genannt ist eine Senkspindel zur Bestimmung der Würzekonzentration (Extrakt).

 

Schaum

Der Schaum spielt in unseren Breiten eine bedeutsame Rolle bei der Bewertung eines Bieres. Er entsteht durch die veränderte Oberflächenspannung des Bieres beim Eingießen und das Zusammenspiel von Kohlensäure und Bestandteilen aus Hopfen und Getreideeiweiß.

 

Schüttung

Die Schüttung ist der Anteil des Getreidemalzes an der Maische (Wasser und Malz) pro Sud.

 

Schlauchen

Das Transportieren des Bieres nach dem Gärprozess aus den Gär- in die Lagergefäße durch Schläuche wird Schlauchen genannt.

 

Spundung

Unter  Abschluss und mittels Druck wird, in der Regel am Ende des  Gärprozesses und während des Lagerns (Nachgärung), die gewünschte Kohlensäuresättigung im Bier erreicht.

 

Stärke

Stärke ist ein Bestandteil des Getreidekorns. Beim Mälzvorgang wird diese in den fürs Brauen benötigten Malzucker umgewandelt.

 

Stammwürze

Die Stammwürze beschreibt den Anteil der aus Malz und Hopfen im Wasser gelösten festen Stoffe vor der Gärung, vor Allem: Malzzucker, Eiweiß, Vitamine und Aromastoffe.

 

Starkbier

Biere mit einem Stammwürzegehalt über 16% und einem durchschnittlichen Alkoholgehalt zwischen 6 und 12% vol. gehören zur Kategorie der Starkbiere.

 

Sudhaus

Maischbottich, Maischepfanne, Läuterbottich und Würzepfanne: die Bestandteile des Sudhauses.

 

Treber

Die nach dem Abläutern verbleibenden festen Malz-/Getreidebestandteile.

 

Trinktemperatur

In unserer Region empfindet man eine Biertemperatur zwischen 7 und 10 Grad Celsius als angenehm. In anderen Gegenden und Ländern wird Bier teilweise wesentlich wärmer, z. T. bei Zimmertemperatur, oder auch kälter bei etwa 2 bis 4 Grad Celsius getrunken

 

Trubstoffe

Naturtrübes Bier ist ungefiltert und enthält deshalb noch zahlreiche unterschiedliche Schwebstoffe, die sich je nach Lagerungsstand noch völlig im Bierglas befinden, oder aber überwiegend auf dem Boden des Lagertanks abgesetzt haben. Diese Trubstoffe bestehen aus malzeigenen Eiweißteilchen und vitaminreichen Hefezellen. Als Trubstoffe bezeichnet man aber auch die festen Bestandteile des Hopfens die im Läuterbottich, nach dem Ausschlagen der gekochten Würze, als so genannter „Heisstrub“ ausgeschieden werden.   
 

Trübung

Bei unserem Bier ist die Trübung gewollt, und gesunder Bestandteil der Biere (siehe Trubstoffe). Die Trübung ist das Erkennungsmerkmal des naturtrüben Bieres. Sie ist aber, insbesondere bei einem untergärigen Bier wie unserem Pils, niemals gleich intensiv. Die Trübung ist abhängig von der Liegezeit im Lager-, bzw. Ausschanktank.

Trüb kann Bier allerdings auch nach einer Filterung durch Fehler bei der Produktion, eine zu kalte Lagerung, eine Infektion durch unerwünschte Keime oder falsche Behandlung werden.

 

Untergärig

Mit Hilfe untergäriger Hefe hergestellte Biere sind beispielsweise: Pils, Export, Dunkel u.A. Das untergärige Bier benötigt bei der Herstellung Temperaturen von 6 bis 12 Grad. Es konnte daher vor der Erfindung der Kältemaschine, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, ganzjährig nur  in Regionen mit natürlichen Kühlmöglichkeiten (z.B. Felsenkeller in Mendig) eingebraut werden.

 

Verzuckern

Das Umwandeln der im Getreidekorn enthaltenen Malzstärke in Zucker wird beim Sieden durch die malzeigenen Enzyme vollzogen.

 

Vitamine

Bier enthält große Mengen an Vitaminen. Unter Anderem: B, B1, B2, B6 oder H (Biotin). Es enthält zudem reichlich Mineralien und Kohlenhydrate.

 

Vollbier

Vollbier ist die Bezeichnung für alle Biersorten mit einem Stammwürzegehalt zwischen 11 bis 16%. Über 95% aller Biere fallen unter die Kategorie Vollbier.

 

Vollmundigkeit

Die Entfaltung reicher Geschmacksvielfalt, in der harmonischen Abrundung des Gesamtgeschmacks eines Bieres, wird als Vollmundig beschrieben.

 

Weizenbier

Bei einer Schüttung von mindestens 50% Weizenmalz (übrige Schüttung z.B. Gerstenmalz) wird von Weizenbier gesprochen.

 

Würze

Die nach dem Abläutern gewonnene Flüssigkeit enthält alle für den Brauvorgang bedeutsamen Bestandteile des Getreidemalzes.

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